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Die blanke Angst sitzt uns im Nacken, während wir schlaftrunken in die Dunkelheit starren. Bewegungsunfähig verkrampft kommen wir langsam wieder zur Ruhe, wenn sich die Wirklichkeit wieder in unser Bewusstsein drängt und das Traumgeschehen beiseite schiebt. So oder so ähnlich geht es uns, nachdem wir einen Albtraum erlebt haben. In gewissen Phasen der Kindheit treten Albträume recht häufig auf, aber auch im Erwachsenalter bleiben wir nicht davon verschont.
Was hat es mit Albträumen auf sich? Die Antwort auf diese Frage und viele Hintergründe rund um die angstmachenden Träume erfahren Sie in unserem Artikel über die Albträume.
Hier weiterlesen: Albträume
Unsere Träume, die uns etwa vier- bis sechsmal pro Nacht im Schlaf begegnen, können ganz unterschiedlich geprägt sein. So können wir uns unter anderem mit tröstenden, surrealen, realitätsnahen, sinnlichen oder beunruhigenden Träumen konfrontiert sehen. Träume sind individuelle Schöpfungen unseres Gehirns und richten sich einzig und allein an uns selbst, da ja sonst niemand unsere Träume „zu sehen“ bekommt. Ein Zitat aus dem Buch „Herz der Finsternis“ von Joseph Conrad bringt dieses treffend auf den Punkt: „Wir leben wie wir träumen – allein.“

Traumforscher sagen, dass eine der bedeutendsten Aufgaben des Träumens darin besteht, im Gehirn aufzuräumen. Die Millionen von Eindrücken, die uns während des Tages in jeder Sekunde begegnen, kann unser Gehirn nämlich gar nicht alle verarbeiten, wenn wir wach sind. Dafür ist das Gehirn auf die Nacht und auf die Träume angewiesen.